4 wichtige Ressourcen und wie Lebenskarten bei ihrer Einteilung helfen können

Ressourcen. Ein Wort, das uns vor allem in Verbindung mit unserem Planeten und seinem Klima begegnet. Dabei geht es um soviel mehr, als Geld, Rohstoffe oder Arbeit. Denn im besten Fall können Dir Ressourcen dabei helfen, gelassener durch den Alltag zu gehen, in dem Du lernst, Deine Ressourcen zu verstehen und einzuteilen. Der Prozess der Ressourceneinteilung geht Hand in Hand mit Achtsamkeit, denn nur wer achtsam mit seinen Ressourcen umgeht, wird diese voll ausschöpfen können. Es geht hier jedoch keineswegs um eine Optimierung der eigenen Leistung, sondern vielmehr darum, das eigene Wohlbefinden auf Dauer zu stärken. Das Schlagwort der Ressourceneinteilung ist die Gelassenheit, denn wer seine Ressourcen einzuteilen weiß, wird auch in brenzligen Situationen gelassener reagieren können. Wir haben uns 4 Arten angesehen, wie Du Deine Ressourcen besser einteilen kannst. Und wie Lebenskarten Dir auf Deinem Weg zu mehr Gelassenheit helfen können.


1. Achtsamkeitsmeditation

Die Nummer eins für Stressbewältigung im Alltag ist die Achtsamkeit, speziell die Achtsamkeitsmeditation. Diese wird seit Jon Kabat-Zinn, dem Begründer der MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) nicht nur als Mittel zur psychotherapeutischen Stressreduktion genutzt. Studien haben gezeigt, dass sich Achtsamkeitsmeditation gerade im Alltag – also zur Stressprävention – positiv auf die psychische und physische Gesundheit auswirken kann. Die Folgen von Stress reichen von Überforderung, Gereiztheit oder Depression, bis zu im schlimmsten Fall Burnout oder anderen gesundheitlichen Beschwerden. 

Durch die sogenannte Achtsamkeitsmeditation lernst Du Deine Gedanken gezielt auf einen bestimmten Fokuspunkt zu richten und alles andere für diesen Zeitraum auszublenden. Zu Beginn können dies 5 Minuten am Tag sein, am besten zu einer bestimmten Tageszeit, zum Beispiel vor dem Frühstück. Du allein wählst den Fokuspunkt, jedoch haben sich verschiedene Methoden, wie zum Beispiel der Atem oder das Konzentrieren auf die eigene Nasenspitze, gerade für den Einstieg als hilfreich erwiesen. Lebenskarten können dabei helfen, diesen Fokuspunkt besser zu manifestieren, etwa durch eine Karte, die Dir dabei hilft, Dich auf Deine Atmung zu konzentrieren oder das Meditationsritual besser in den Alltag zu integrieren. Auch das Einrichten Deiner eigenen kleinen Meditationsecke, welche Du mit für Dich wichtigen Karten und etwa einer Kerze bequem gestaltest, kann den meditativen Zustand unterstützen. Wie so häufig im Leben gilt auch hier: Der Zauber liegt in der Wiederholung. 

2. Was sind meine eigenen Stärken und Ressourcen?

Von klein auf lernen wir uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir nicht so gut können. Lesen, Schreiben, Mathematik… (Nach-)Hilfe gibt es meist dort, wo Schwächen zu finden sind. Dabei zeigt die Forschung: Gerade die Frage, was wir besonders gut können, kann uns dabei helfen selbstbewusster zu werden und Rückschläge besser zu verarbeiten. Dies ist für die Arbeit, aber auch für die persönliche Entwicklung wichtig. Zu persönlichen Ressourcen zählen etwa eigene Interessen, Fähigkeiten, Charaktereigenschaften uvm. Wie der Stärkenforscher und Psychologe Alex Linley herausfand, können die Fragen: Was kann ich gut? Was macht mir besonders viel Spaß?, dabei helfen, das eigene Wohlbefinden zu stärken und die allgemeine Kreativität zu verbessern. Indem Stärken hervorgehoben werden, kann zudem die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens gestärkt und Stress im Alltag maßgeblich reduziert werden. Lebenskarten eigenen sich gut, um ein solches Neudenken des eigenen Könnens zu unterstützen. Denn viele der Denkmuster, die den eigenen Fokus eher auf eigene Schwächen legen, wurden bereits im Kindesalter geprägt, sodass oftmals sogar die eigenen Stärken in Frage gestellt werden. Die Arbeit mit dem Inneren Kind sowie positive Affirmationen können dabei helfen, diese Denkweisen nach und nach aufzubrechen. Dabei kannst Du beispielsweise eine Karte auswählen, die Du als besonders ausbauend empfindest und sie unterwegs im Portemonnaie mitnehmen. Immer, wenn Zweifel aufkommen über etwas, was Du als Deine eigene Stärke herausgearbeitet hast, kannst Du diese Karte ansehen. Und hey: Fehler passieren auch dann, wenn wir etwas tun, was zu unseren Stärken gehört. Sieh Fehler ab heute als Erfahrungen an, von denen Du lernen kannst.

3. Soziale Ressourcen

Kein Mensch ist eine Insel. Doch wird uns häufig suggerierst, Dinge erst einmal allein zu versuchen. Dabei ist Dein eigenes Umfeld eine wichtige Ressource Deiner eigenen Entwicklung und Zufriedenheit. Ob im Team, unter Freund*innen oder innerhalb der Familie – niemand hat jemals etwas ganz allein geschafft. Unterschiedliche Studien haben gezeigt, dass die gegenseitige Unterstützung bei den Dingen, die uns nicht so sehr liegen, nicht nur den produktive Austausch fördern. Sie hilft gleichzeitig dabei, Beziehungen zwischen uns und unseren Helfer*innen zu stärken und soziale Netzwerke zu  intensivieren. Indem wir um Hilfe bitten, wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, was uns die Sicherheit gibt, dass auch schwierige Lebenslagen nicht völlig allein gemeistert werden müssen. Wie Studien zeigen wirkt sich dies nicht nur positiv auf unsere Beziehungen aus, sondern kann zu einem glücklicheren und längeren Leben führen. Lebenskarten können Dir dabei helfen, Dein Umfeld besser zu verstehen und die Dinge zu erkennen, welche ihr für einander tut. Gibt es eine Situation, in welcher Dir kürzlich geholfen wurde? Wähle zum Beispiel jene Karten aus, welche Du dafür passend findest und schreibe eine kleine Danksagung (nur für Dich oder tatsächlich für die andere Person). Du wirst sehen: bei nächster Gelegenheit wirst auch Du leichter Deine Hilfe anbieten. Also: Bitte um HIlfe, wenn Du sie benötigst – zusammen ist es doch sowieso schöner.

4. Kreativität als Ressource

“Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben”, soll Pablo Picasso gesagt haben. Der kreative Prozess, der Kindern das Lernen lehrt, geht häufig im Alltag des Erwachsenenlebens unter. Doch zeigt die Wissenschaft, dass Kreativität eine Ressource ist, die maßgeblich zum Wohlbefinden beitragen kann. Wie randomisierte, kontrollierte Studien (RCT) zeigen, kann sich die Tanz- oder Bewegungstherapie positiv auf die Endorphinproduktion auswirken und im Alltag dabei helfen, Stress besser zu bewältigen. Schlafprobleme, negative Gedanken und Abgeschlagenheit lassen sich durch den kreativen Prozess verbessern, sodass sich dieser gerade in schwierigen Lebensphasen als hilfreich erweist. Lebenskarten können dabei helfen, die Kreativität als Ressource in den Alltag zu integrieren, zum Beispiel, indem eigene Karten gezeichnet werden können oder aber eine Karte, die zum Albernsein einlädt, an den Badezimmerspiegel geklebt wird. Warum also nicht beim nächsten Zähneputzen durchs Badezimmer tanzen?

Jedem Menschen werden im Leben Dinge begegnen, die nicht vorhersehbar sind und mit denen umzugehen möglicherweise schwerfällt. Die eigenen Ressourcen zu verstehen und besser einzuteilen kann jedoch dabei helfen, Stress zu reduzieren und Dinge leichter anzunehmen. Die eigenen Stärken zu verstehen, um HIlfe zu bitten und achtsam mit sich selbst und anderen zu sein… all dies sind zentrale Bestandteile, um gelassener durchs Leben zu gehen. Die Arbeit mit den Lebenskarten kann genau dies unterstützen. Und dabei helfen, auch einmal albern zu sein. Probier es einmal aus! Hier findest Du mehr Informationen zu den verschiedenen Lebenskarten Sets.

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Lebenskarten sind in zwei Formaten für Alltag und professionelle Anwendung erhältlich

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