Einsatz der Lebenskarten

Wie Lebenskarten für die Arbeit mit Kognitionen in der Kognitiven Verhaltenstherapie eingesetzt werden können

Die Arbeit mit Kognitionen wird in der Kognitiven Verhaltenstherapie bei vielen psychischen Störungen und Problemen eingesetzt. Ihr zentraler Ansatzpunkt ist das Denkgebäude des Klienten, welches ihn durch seinen negativen und einschränkenden Charakter an der Gesundung oder Weiterentwicklung hindert. Diese negativen Kognitionen oder Glaubenssätze sollen aufgespürt und aufgebrochen werden, um mehr Freiheit und Flexibilität zu gewinnen.

Daher werden die Lebenskarten in der Arbeit mit Kognitionen besonders gerne eingesetzt. Denn sie eignen sich die bestens dazu, den Klienten dabei zu unterstützen, neue und positivere Denkweisen zu entwickeln. Die Glaubenssätze der Karten kleiden das in Worte, wofür der Klient bisher noch keine eigenen gefunden hat, und können so als Ausgangspunkt für die Entwicklung unterstützender Überzeugungen dienen.

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Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann

Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)


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