Wie Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung mit Lebenskarten arbeiten

Wer unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leidet, schwankt stark zwischen unterschiedlichen Stimmungen und neigt extrem zum Schwarz-Weiß-Denken. Menschen werden entweder völlig idealisiert oder aber absolut negativ gesehen, die Wahrnehmung der aktuellen Situation ist oft stark verzerrt.

Um andere Sichtweisen und neue Perspektiven zu erlangen, setzen Borderliner unter anderem auch die Lebenskarten für das Erlernen von Borderline Skills oder als geistige Ablenkung im Borderline Notfallkoffer ein. Die Karten helfen ihnen, ihre Gedanken zu entzerren und auf die Realität zu fokussieren. Therapeuten setzen sie zum Beispiel in der Dialektisch-behavioralen Therapie ein, um die Entwicklung eines positiven Selbstbildes bei den Borderlinern zu fördern.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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