Wie Menschen mit Dissoziativen Störungen Lebenskarten einsetzen können

Bei Dissoziativen Störungen haben sich Teile der Persönlichkeit abgespalten und führen ein Eigenleben, von dem der Rest der Person unter Umständen keine Kenntnis hat. Der oder die abgespaltenen Teile können manchmal die Regie übernehmen, so dass es für den anderen Teil der Persönlichkeit zu einer zeitweisen Amnesie kommt. Das Ziel bei der Behandlung Dissoziativer Störungen ist die Reintegration der abgespaltenen Teile. Dazu kann man zum Beispiel die Lebenskarten nutzen, indem man jedem Teil eine eigene Karte zuweist und dann nach dem gemeinsamen übergeordneten Thema sucht.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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