Wie man die Lebenskarten in Gestalttherapie nutzen kann

Die Gestalttherapie geht davon aus, dass die gesamte Wahrnehmung des Menschen sowie der Kontext, in dem er lebt, ein größeres Ganzes bildet, eine Gestalt. Je nach der Bedürfnislage des Menschen steht in einem aktuellen Augenblick jeweils eine bestimmte Gestalt im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Ziel der Gestalttherapie ist es, sich ganz auf die aktuellen Wahrnehmungen zu konzentrieren und für die eigenen Gedanken, Emotionen und Handlungen die Verantwortung zu übernehmen.

Wer sich bisher als Opfer der Umstände betrachtet hat, benötigt Unterstützung dabei, seine eigene Verantwortung anzunehmen und zu entwickeln. Die Lebenskarten helfen dabei, Ressourcen für diesen Prozess auf zu zeigen und genügend Selbstvertrauen zu entwickeln, um in Zukunft ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben führen zu können.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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