Wie Lebenskarten für Interaktives Skillstraining eingesetzt werden können

Wenn Menschen an einer Borderline-Störung leiden, kann es immer wieder zu Situationen kommen, in denen sie an akutem Stress leiden und besondere Fertigkeiten brauchen, um diesen Stress schnell zu reduzieren und auch im zwischenmenschlichen Bereich angemessener zu reagieren. Daher werden in den verschiedenen Therapien Übungen eingesetzt, um diese Fertigkeiten zu entwickeln. Zum interaktiven Skillstraining gehören Übungen zur Achtsamkeit, zur Erhöhung der Stresstoleranz, der Erwerb zwischenmenschlicher Fertigkeiten, der kompetente Umgang mit Gefühlen und Übungen zur Steigerung des Selbstwertgefühls.

Die Lebenskarten können dabei in den verschiedenen Therapieansätzen helfen, diese Übungen durch zu führen, wie zum Beispiel den Anker bei gedanklichen Übungen darstellen, als Ausgangspunkt einer Fantasiereise dienen oder auch im Notfallkoffer die Stabilität wieder herstellen, die gerade benötigt wird.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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