Es gibt mehrere unterschiedliche Ansätze bei der Behandlung von psychischen Störungen. Auf der medizinischen Seite wird sehr oft mit sogenannten Psychopharmaka behandelt; so lässt sich eine Schizophrenie mit Medikamenten recht gut unter Kontrolle halten. Auch Antidepressiva zeigen eine gute Wirkung, wenn der Patient richtig eingestellt ist. In extremen Fällen benutzt man auch Elektroschocks oder gar einen operativen Eingriff in das Gehirn.

Die Psychoanalyse war der erste Ansatz, mit dem man versucht hat, psychische Störungen zu ergründen, indem man die Ursache im Unbewussten heraus fand. Sie wird nach wie vor eingesetzt, hat aber durch verschiedene Psychotherapien große Konkurrenz bekommen, da diese modernen Verfahren den Leidensdruck der Patienten oft sehr viel schneller verringern können.

Im Bereich der Psychotherapien gibt es verschiedene Schulen, die jeweils einen anderen Ansatzpunkt verfolgen. So arbeiten die kognitiven Verfahren direkt mit dem Bewusstsein, die tiefenpsychologischen hingegen eher mit dem Unbewussten. Ganzheitliche Therapieansätze beziehen auch den Körper mit ein, systemische Ansätze das Beziehungsumfeld des Patienten.

Die Behandlung psychischer Störungen ist dann am erfolgversprechendsten, wenn der Patient konstruktiv und ehrlich mitarbeitet und dabei auch eine gewisse Konsequenz an den Tag legt. Zur therapiebegleitenden Unterstützung bei Angststörungen werden zum Beispiel auch die Lebenskarten immer häufiger eingesetzt.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

Folgend finden Sie eine Übersicht von psychischen Störungen bei denen Lebenskarten eingesetzt werden können.

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