Wie Lebenskarten als Hilfe bei Depressionen eingesetzt werden können

Menschen, die an einer Depression leiden, sind überwiegend geprägt von negativen Denk- und Verhaltensmustern, oft hervorgerufen durch unterschiedlichste negative Lebenserfahrungen. Um die meist fest verankerten negativen Glaubenssätze zu verändern, ist es hilfreich, ihnen positive, hoffnungsvolle und lebensbejahende Alternativen gegenüberzustellen. In vielen Therapieformen, wie zum Beispiel der Kognitiven Verhaltenstherapie, wird bei Menschen mit Depressionen deswegen daran gearbeitet, diese Denkmuster zu verändern.

Lebenskarten, die im Rahmen einer Traumatherapie entstanden sind, sind eine zusätzliche tägliche Hilfe bei Depressionen, um an den destruktiven Denk- und Verhaltensmustern zu arbeiten. So entstehen bei der Arbeit mit den Karten starke positive Impulse. Ob in Alltag oder Therapie, viele Menschen haben auf diese Weise mit dem Einsatz der Karten positive Erfahrungen gemacht.

[do_widget_area widget_area=Therapy-Element-Widget]

Ursachen und Symptome von Depressionen

Vielen Menschen, die selbst nicht davon betroffen sind, ist gar nicht klar, dass Depressionen eine ernsthafte Erkrankung darstellen können und es sich dabei nicht nur um seltsame Stimmungsschwankungen handelt, die man mit ein wenig Selbstdisziplin und gutem Willen kontrollieren und in den Griff bekommen kann.

Unter einer Depression versteht man eine affektive Störung, bei der die Fähigkeit, positive Emotionen wie Freude oder Begeisterung zu empfinden, verloren geht und sich auf Dauer das Gefühl völliger innerer Leere und Hoffnungslosigkeit einstellen kann.

Ursachen von Depressionen

Bei den Depressionsursachen kann man einige grundlegende Bereiche unterscheiden, wobei man oft davon ausgehen kann, dass nicht nur eine Ursache für die Depression verantwortlich ist, sondern mehrere Faktoren im Spiel sind.

  • Eine der Ursachen wird im genetischen Umfeld vermutet. Zwar kann man nicht davon sprechen, dass es ein „Depressions-Gen“ gibt, aber die bisherigen Befunde weisen stark darauf hin, dass eine Prädisposition zur Depression vererbbar ist. Das bedeutet nicht, dass ein Mensch mit dieser Prädisposition zwingend eine Depression entwickelt, sondern nur, dass bei ihm die Wahrscheinlichkeit dazu höher ist als bei anderen. Ob die Krankheit sich wirklich entwickelt, hängt nämlich sehr stark auch von äußeren Faktoren wie den Umwelteinflüssen ab.
  • Die Entstehung von Depressionen aufgrund von Stress und einer fehlangepassten Reaktion darauf wird ebenfalls als oft gegeben angesehen. Dabei kommt es bei dem Klienten unter Dauerstress zu einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen, die das empfindliche  Gleichgewicht an Neurotransmittern im Gehirn stören. Eine zu hohe Dosis dieser Stresshormone kann das Gehirn sogar schädigen und hat als eine Auswirkung die Entwicklung einer Depression zur Folge.
  • Depressionen können auch aufgrund psychischer Prozesse entstehen, die den Klienten dauerhaft beeinflussen. Dabei sind einige Muster ausschlaggebend, die das Entstehen von Depressionen begünstigen. Zum einen vermutet man, dass eine subjektiv empfundene Hilflosigkeit eine Hauptursache für Depressionen ist. Der Klient sieht sich nicht als derjenige, der sein Leben in der Hand hat, sondern als das hilflose Opfer eines Schicksals, auf dessen Verlauf er keinen Einfluss hat.
    Ein sehr schädliches Denkmuster kann gleichfalls zur Ausbildung einer Depression führen: die notorische negative Interpretation von Wahrnehmungen und Ereignissen. Der Klient interpretiert aufgrund dieser Denkmuster alles, was ihm widerfährt, negativ, und entwickelt so ein extrem pessimistisches Bild von sich selbst, seiner Zukunft und der Welt.
  • Zudem können bestimmte äußere Faktoren eine Depression auslösen. Das kann ein stark belastendes Ereignis wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder des Partners sein, aber auch mangelnde soziale Anerkennung und Ausgrenzung können eine Depression verursachen. Ebenso können Mangel an Tageslicht, Krankheitserreger, starke hormonelle Schwankungen oder gar Medikamente oder Drogen die Ursachen einer Depression darstellen.

Symptome von Depressionen

Die Depressionen – Symptome äußern sich in drei Bereichen: Sie betreffen den emotionalen Zustand, die körperliche Befindlichkeit und die kognitive Gedankenwelt.

  • Emotionale Symptome
    Die betroffenen Menschen sind immer weniger imstande, echte Gefühle wie Freude, Lust, Trauer oder Begeisterung zu empfinden. Sie fühlen sich innerlich abgestumpft und entwickeln auf Dauer ein Gefühl der Sinnlosigkeit, der inneren Leere und der Verzweiflung, welches so stark werden kann, dass es zum Suizid führt.
  • Körperliche Symptome
    Der erkrankte Mensch leidet oft unter Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und einem starken Gefühl der Mattigkeit. Auch können Schmerzen auftreten, die sich als Druck im Kopf oder Brustbereich manifestieren.
  • Kognitive Symptome
    Ein Mensch mit einer Depression neigt dazu, sich übertrieben zwanghaften Grübeleien hinzugeben und alles nur negativ zu interpretieren und zu bewerten. Damit einher gehen Konzentrationsschwierigkeiten, Ideenlosigkeit, ein verringertes Auffassungsvermögen sowie eine geschwundene Entscheidungsfähigkeit.
0

Begriff eingeben und Enter für die Suche