Hilfe bei Depressionen: Therapiemöglichkeiten

Depressionen lassen sich mittlerweile sehr gut therapieren. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, die mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten und oft in einer Kombination eingesetzt werden. So werden gerade zu Beginn einer Therapie oft Medikamente eingesetzt, sogenannte Antidepressiva, die dem Klienten helfen sollen, sein depressives Tief zu überwinden, damit er überhaupt genügend Energien hat, in einer Psychotherapie die Depression grundlegend zu bearbeiten.

Therapie: Medikamente, Magenttherapie, Psychotherapie

Sehr viele Formen der Therapie beschäftigen sich mit der Depression und arbeiten mit den Klienten auf verschiedenen Wegen daran, ihr Leiden dauerhaft zu heilen oder zumindest zu mildern.

  • Medikamente
    Die Pharmazie bietet verschiedene Arten von Medikamenten, die aber alle eine ähnliche Stoßrichtung haben: Sie sollen das gestörte Gleichgewicht im Bereich der Neurotransmitter wieder herstellen. Dabei nutzt man verschiedene Methoden, um den Serotoninspiegel zu regulieren. Denn ist dieser zu niedrig, fällt der Mensch in ein Stimmungstief und wird depressiv.
    Die Medikamente wirken allerdings nicht bei jedem Klienten gleich, so dass unter Umständen mehrere Arten an Präparaten ausprobiert werden müssen, bis man das für den Patienten ideale gefunden hat. Zudem haben sie unerwünschte Nebenwirkungen, die den dauerhaften Einsatz einschränken.
  • Stimulation des Gehirns durch elektrische oder magnetische Impulse
    Besonders bei Patienten, die gegen andere Therapiemöglichkeiten resistent sind, haben sich Verfahren bewährt, bei denen das Gehirn durch elektrische oder elektromagnetische Impulse angeregt wird. Zwar sind die zugrundeliegenden Mechanismen noch nicht vollständig entschlüsselt, aber die Therapien zeigen bei vielen Patienten eine positive Wirkung.
  • Psychotherapien
    Es gibt eine Fülle an therapeutischen Schulen und Richtungen, die sich mit der erfolgreichen Behandlung von Depressionen beschäftigen. Auch hier gibt es eine große Gemeinsamkeit: In den verschiedenen Psychotherapien geht es darum, die schädlichen und negativen Denkmuster aufzubrechen, die den Patienten in die Depression geführt haben. Diese müssen identifiziert, aufgebrochen und durch konstruktive Denkmuster ersetzt werden.
  • Stationäre Behandlung
    In besonders schweren Fällen sowie bei einer akuten Suizidgefährdung kann es auch sinnvoll sein, eine stationäre Behandlung in Betracht zu ziehen. Die Patienten erleben dabei einen stabilen Tagesablauf, werden mit einer Kombination verschiedener therapeutischer und medizinischer Maßnahmen behandelt und können so jenseits vom belastenden Alltagsstress zu einer stabileren Verfassung zurück finden.
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