Lebenskarten bei Depressionen einsetzen

Eine Depression ist nicht, wie manche Laien vermuten, eine nur etwas schwerere gefühlsmäßige Verstimmung, die man mit ein wenig Selbstdisziplin schnell beenden könnte, sondern eine ernsthafte psychische Erkrankung. Bei einer Depression verliert der betreffende Mensch auf Dauer sämtlichen Lebensmut, verspürt keine Lebensfreude mehr, hält sein Leben und alle Aktivitäten für sinnlos und kann sich zu fast nichts mehr aufraffen.

Daher können bei Depressionen Karten eine Hilfe sein, das negative und destruktive Gedankengut, welches beim Betroffenen vorherrscht, sukzessive durch ein konstruktiveres Gedankengebäude zu ersetzen. Dabei helfen die Lebenskarten, denn sie unterstützen bei regelmäßiger Arbeit damit den Betroffenen dabei, neue hilfreiche Überzeugungen aufzubauen.

Bei einer Depression ist es besonders wichtig, wieder positive Aspekte im Leben wahr nehmen zu lernen und so den destruktiven Gedankenkreislauf zu unterbrechen.

  • Unterstützende Glaubenssätze
  • Positive Affirmationen
  • Selbstwertgefühl
  • Vertrauen in die eigene Stärke

Von den Karten profitiert man bei Depressionen am meisten, wenn man sie regelmäßig benutzt. Denn neue Glaubenssätze benötigen Zeit und Hartnäckigkeit, bis sie sich etabliert haben.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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