Mit Lebenskarten täglich Mut zum Leben finden

Viele Menschen, die an einer Depression leiden, sind geprägt von negativen Denk- und Verhaltensmustern, oft hervorgerufen durch unterschiedlichste negativen Lebenserfahrungen. Um die meist fest verankerten negativen Glaubenssätze zu verändern, ist es oft hilfreich, ihnen positive, hoffnungsvolle und lebensbejahende Alternativen gegenüberzustellen. In vielen Therapieformen bei Depressionen wird deswegen daran gearbeitet, diese Verhaltensmuster zu verändern.

Lebenskarten: Eine Hilfe bei Depressionen

In der Zeit, als ich selbst unter einer schweren Depression litt, gab mir eine Therapeutin den Tipp, positive Sätze und Gedanken auf Karten festzuhalten, sie mir immer wieder anzusehen und im Alltag mit Ihnen zu arbeiten. Im Zeitraum von zwei Jahren gestaltete ich etwa 100 Karten, von denen sich für mich etwa ein Drittel als besonders lebenswichtig erwiesen. Die Karten wurden zu meinen „Lebenskarten“. Erst die Vielzahl an positivem Feedback hat letztendlich zur Entscheidung geführt, die Karten einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Lebenskarten: Beliebt  in Therapie bei Depressionen

Heute sind die Karten nicht nur bei Therapeuten, ein beliebtes Mittel, um Menschen zu ermutigen an sich selbst zu arbeiten. Sie werden auf ganz unterschiedliche Weise eingesetzt, unter anderem auch bei der Therapie von Depressionen. Vielleicht sind die Karten ja auch für Sie ein hilfreiches Mittel um an sich selbst zu arbeiten?

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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