Prof. Dr. Luise Reddemann – Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT)

Prof. Dr.  Luise Reddemann, (geb.1943) , Nervenärztin und Psychoanalytikerin, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, war von 1985 bis 2003 Leitende Ärztin der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Ev. Johanneskrankenhauses in Bielefeld. Heute ist sie international anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Psychotraumatologie und in der Fort- und Weiterbildung tätig.

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Dr. Luise Reddemann

Luise Reddemann ist eine Pionierin in der Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen, die durch Traumata hervorgerufen werden und durch bisherige Methoden nicht angemessen therapiert werden konnten. Sie entwickelte ein innovatives Behandlungskonzept, die psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT). Diese berücksichtigt im Besonderen die Fähigkeit der Betroffenen, durch innere Bilder und eigene Ressourcen Selbstkontrolle und Selbstfürsorge zu erlernen. Das Therapiekonzept zur Traumabewältigung ist in drei Phasen eingeteilt: Stabilisierung – Traumakonfrontation – Trauer und Integration, wobei die Stabilisierungsphase bei PITT die größte Rolle spielt.

Als Patientin in ihrer Bielefelder Klinik lernte ich Dr. Luise Reddemann als sehr kluge und warmherzige Frau kennen, die ihren Patientinnen aufmerksam zuhören konnte und Lebensstrategien vermittelte, die oft ungewohnt aber klar und einfach waren, und die sich im Alltag als sehr brauchbar erwiesen. Vor allem Frauen, oft durch Gewalt traumatisiert, fühlten sich von ihrer Behandlungsweise sehr angesprochen. 2003 habe ich deshalb Frau Dr. Luise Reddemann im „Frauen-Gedenk-Labyrinth“ mit einem Gedenkstein geehrt.

Die folgenden Sprüche passen besonders gut zu der Therapie bei Prof. Dr.  Luise Reddemann:

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