Die Idee der Lebenskarten
Meine Geschichte

Oft werde ich gefragt, wie ich auf die Idee mit den Lebenskarten kam. Die Antwort ist ganz einfach: Ich kam auf die Idee, als ich sie selbst am meisten brauchte.

Das dunkle Tal

Es gab eine sehr schwere Zeit in meinem Leben, in der ich therapeutische Hilfe in Anspruch nahm. Durch diese wurde mir bewusst, wie sehr meine Lebenseinstellung von vielen negativen Glaubenssätzen geprägt war, die meine Lebensfähigkeit behinderten.

Ich begann, positive Sätze und wichtige Lebenseinsichten dagegenzusetzen. Zunächst tat ich das nur im Kopf – dann fing ich an, die Sätze auf Karteikarten niederzuschreiben und sie immer wieder hervorzuholen. Diese Art der Auseinandersetzung mit positiven Gedanken und Maximen half mir sehr. Als ich bemerkte, dass mich die Karten aus meinen depressiven Stimmungen und Alltagskrisen herausholen konnten, schrieb ich immer mehr davon.

Das Licht am Horizont

Nach und nach wurden diese Karten zu meinen „Lebenskarten“. Ich versah sie immer öfter mit kleinen Zeichnungen. Meine Stimmung hellte sich langsam auf – auch die Lebenskarten wurden zunehmend kreativer und fröhlicher. Auf diese Weise gestaltete ich in einem Zeitraum von zwei Jahren etwa hundert Sätze, von denen sich für mich etwa ein Drittel als besonders lebenswichtig erwiesen.

Die für mich wichtigen Maximen veränderten sich mit der Zeit – genauso, wie ich mich weiterentwickelte. Zu Beginn standen Sätze wie „Ich bin berechtigt, herauszufinden, was für mich gut ist” und „Ich ziehe meine Grenze und achte sie“ in meinem Therapiefokus. Später machten sie Platz für Sätze wie: „Ich wecke meine Kräfte“ und „Ich verbinde mich mit dem fröhlichen Kind in mir“.

Als der Satz „Ich gebe die Opferrolle auf und übernehme Verantwortung” in das Zentrum meiner Aufmerksamkeit rückte, wusste ich intuitiv, dass ich am vorläufigen Ende meines Erkenntnisprozesses angelangt war. Die vollständige Integration der neuen Glaubenssätze in mein Leben hat dann noch eine Weile Zeit in Anspruch genommen – so, wie das bei den anderen Sätzen auch der Fall war.

Der Blick über die Schulter

Rückblickend kann ich mit Überzeugung sagen: Die Lebenskarten haben mich auf einen Weg geschickt, der meine verschütteten Lebenskräfte wieder freigelegt und ins Rollen gebracht hat. Sie halfen mir dabei, mich „am eigenen Schopf“ aus dem Loch zu ziehen und neuen Lebensmut zu gewinnen.

Als ich durch die Vielzahl von positivem Feedback bemerkte, dass die Karten nicht nur für mich selbst sehr wertvoll sein können, beschloss ich, sie zu vervielfältigen und so jedem zur Verfügung zu stellen, der sie braucht. Nach den ersten drei Serien, die erfolgreich von Kindern, Erwachsenen, Berater*innen und Psychotherapeut*innen genutzt wird, war es mir eine besondere Freude auch eine Serie nur für die Kleinsten unter uns zu gestalten, die wichtige Grundsteine für das Leben legt.

Heute freut es mich jedes einzelne Mal aufs Neue, wenn meine Karten den Menschen helfen – so wie sie mir geholfen haben.

Danksagungen

Vielen Dank!
Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Luise Reddemann, durch die ich die Anstöße zu meinen Lebenskarten erhielt. Viele Sätze der Karten stammen aus der von ihr geleiteten Gruppe in der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Bielefeld, die sie bis 2003 leitete.

Danken möchte ich auch den Therapeutinnen und Therapeuten, die bereits auf vielfache und kreative Weise mit meinen Lebenskarten arbeiten und mir immer wieder Rückmeldung geben. Bei der Weiterentwicklung der Karten mit neuen Texten und Gestaltungen ist dieser Austausch besonders wertvoll.

Meine Malerei


Die aktive Ausübung von Musik spielt schon seit der Kindheit eine große Rolle in meinem Leben. Während schwieriger Lebensphasen war Musik stets eine wichtige Ressource für mich. Irgendwann gesellte sich die Malerei dazu. Zunächst malte ich Landschaften und Blumen in farbenfroher Aquarelltechnik. Nach intensiven Studienzeiten bin ich inzwischen bei der Acrylmalerei auf großformatigen Leinwänden angekommen.

Mehr dazu: 
www.barbaravoelkner.de

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Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann

Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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