Wie Lebenskarten für die Arbeit mit postiven Affirmationen eingesetzt werden können

Affirmationen sind die Filter, durch die wir die Welt wahr nehmen und von denen wir unsere Reaktionen und Handlungen ableiten. Sie können hilfreich und unterstützend, aber auch einengend und destruktiv sein.

Die Lebenskarten bieten eine Fülle von positiven Affirmationen, die man den negativen entgegen setzen kann. Dazu wählt man ein bestimmtes Thema und sucht sich dann unter den Lebenskarten diejenigen heraus, die zu diesem Thema passen. Mit diesen hilfreichen Glaubenssätzen kann man dann nach und nach die negativen ersetzen oder neutralisieren. Wie sie genau mit den Lebenskarten arbeiten können erfahren Sie hier.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

Positive Affirmationen – Wie kann man sie nutzen

Unter einer Positiven Affirmation versteht man eine kurze und prägnante positive Aussage über sich selbst, das Leben oder die Welt. Die Psychologen sind sich schon lange einig, dass jeder Mensch seine eigene subjektive Realität schafft, und das tut er hauptsächlich über die Sprache, innerlich wie äußerlich. Wer eine innere Nörgelstimme hat, mit der er sich ständig herunter macht, wird sich schwer tun, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und Lebenszufriedenheit zu erreichen.

Es ist also sehr hilfreich, sich stattdessen positive Affirmationen zu suchen, die einen bei der persönlichen Entfaltung unterstützen und nicht behindern. Wer die innere Überzeugung gewonnen hat, dass er etwas schaffen kann, wird dies mit viel höherer Wahrscheinlichkeit auch erreichen als jemand, der von sich selbst ohnehin nur Scheitern erwartet.

Erstellung von positiven Affirmationen

Eine wirklich hilfreiche Affirmation sollte bestimmten Kriterien genügen, damit sie ihre Wirkung entfalten kann.

  • Positive Formulierungen
    Sie sollte genau das beschreiben, was man will, und nicht das, was man nicht mehr will. So kann sich das Unterbewusstsein besser auf das angestrebte Ergebnis ausrichten.
  • Formulierung in der Gegenwart
    Eine Affirmation, die im Konjunktiv und im Futur formuliert ist, kann ihre Kraft nicht richtig entfalten. Das Unterbewusstsein nimmt alles wörtlich, also sollte man ihm sagen, dass man ab jetzt dieses oder jenes möchte.
  • Konkrete Formulierungen
    Je konkreter eine Affirmation formuliert ist, desto besser kann sie vom Unterbewusstsein aufgenommen und verarbeitet werden
  • Kurz und prägnant
    Bandwurmsätze eigen sich nicht sonderlich gut für Affirmationen, da sie nicht sofort und intuitiv verstanden erden sollen. Besser knackt man einen zu langen Satz und macht daraus zwei kürzere.
  • Emotionale Kraft
    Wenn man eine Affirmation formuliert hat, sollte man ihre emotionale Kraft und Stärke spüren können. Lässt sie einen kalt oder berührt sehr wenig, so hat sie noch nicht die richtige Form.

Positive Affirmationen nutzen

Positive Affirmationen können auf vielfältige Weise genutzt werden. Sie eignen sich sehr gut dazu, ein gutes Selbstbewusstsein aufzubauen, bestimmte Verhaltensweisen zu unterstützen oder neue Denkmuster zu etablieren – für die Anwendung gib es keinerlei Grenzen.

Das das Gehirn auf Wiederholung programmiert ist, reicht es natürlich nicht aus, wenn man sich eine positive Affirmation einmal ansieht. Sie sollte eine Zeit lang täglich mehrfach wiederholt werden. Dies kann innerlich geschehen, indem man sich seine Affirmation aufsagt, aber man kann sie auch als visuelle Stimulation nutzen. So bieten zum Beispiel die Lebenskarten eine Fülle an Affirmationen, die man in der Wohnung aufhängen kann oder als Erinnerung in die Brieftasche stecken kann.

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