Selbstliebe erlernen mit Lebenskarten

Viele Menschen haben Probleme mit Selbstliebe. Gründe dafür gibt es viele. Oft haben sie mit der eigenen Kindheit zu tun, in der man zu wenig geliebt und wertgeschätzt wurde und viele destruktive Botschaften mit auf den Weg bekam. Das kann sich auch noch im Erwachsenenalter auswirken. Man zweifelt an sich, fühlt sich minderwertig, traut sich wenig zu oder hasst sich sogar. Die Fähigkeit Selbstliebe zu erlernen ist so blockiert, dass wir sie regelrecht erlernen müssen.

Wie lernt man als Erwachsener den inneren Kritiker mit seinen negativen Botschaften zum Verstummen zu bringen und die Selbstzweifel hinter sich zu lassen? Wie kann man sich selbst lieben lernen?  Denn wenn wir uns selbst lieben können, wird das Leben für uns leichter und auch der Umgang mit anderen wird unkomplizierter. Viele Probleme im äußeren Leben lösen sich von selbst.

Die Lebenskarten, von denen Sie hier eine kleine Auswahl sehen, sind in einer schwierigen Lebensphase entstanden, in der ich mir diese Fragen ebenfalls stellte. Eine Therapeutin gab mir den Tipp, positive Botschaften und Impulse in einprägsamen kurzen Sätzen auf Zettel zu schreiben, sie im Alltag in meiner Hosentasche oder im Portemonnaie herumzutragen und sie immer wieder anzuschauen, um sie verinnerlichen zu können. Später bin ich dazu übergegangen, diese kurzen einprägsamen Sprüche auf Karteikarten zu schreiben, sie graphisch zu gestalten und mit kleinen Zeichnungen zu versehen. Diese Art intensiver Auseinandersetzung mit den Sprüchen half mir dabei, mich selbst lieben zu lernen und auch mein Selbstbewusstsein zu stärken.

Später  ließ ich meine „Lebenskarten“ drucken und machte sie der Öffentlichkeit bekannt. Heute freue ich mich darüber, dass die Karten  in allen deutschsprachigen Ländern angekommen sind und sich großer Beliebtheit erfreuen. Ob in Therapie, Beratung oder beim Coaching – sie werden  in vielen Bereichen geschätzt und erfolgreich eingesetzt – oder einfach gerne verschenkt.

Therapiekarten

Die Lebenskarten sind eine Bereicherung für alle, die – ggfs. neben einer Therapie – an sich selbst arbeiten wollen.

Prof. Dr. Luise Reddemann, Nervenärztin und Psychoanalytikerin; entwickelte die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)

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